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2. Kainachtaltrophy 7.9 - 9.9.2007

Die 3 Chaoten Stefan Trenker (stetre76), Ferdinand Jung (don fernando) und Manuel Jung (wurzeljoe) stellten sich am zweiten September-Wochende ihrem letztem Saisonhöhepunkt, der Kainachtaltrophy. Bei diesem Langstreckenrennen gilt es einen flachen (17 Höhenmeter) 6.7 km langen Rundkurs, innerhalb von (12h bzw. 24h Stunden), so oft als möglich zu absolvieren. Nährere Infos du dem Event findet ihr hier:  http://www.kainachtaltrophy.at/

Die Ziele der 3 Chaoten waren relativ unterschiedlich. Stefan versuchte sich erstmals als Solofahrer im 24h Bewerb und setzte sich eine Kilometerleistung von 500 zum Ziel. Ferdinand wollte ursprünglich auch als 24h Stundenfahrer antreten, entschied sich aber kurzfristig für die 12h Stunden. Die Strapazen von Paris-Brest-Paris waren wohl doch zu groß.  Ferdinands Ziel war eher "Ausradeln" für die heurige Saison. Für Manuel war es der erste Antritt als Solofahrer bei einem derartigen Event. Obwohl er schon einige 24h als Staffelfahrer bestritt, gab es eine gewisse Unsicherheit, wie er eine Distanz von etwa 400 km überstehen würde. Zielsetzung war aber trotzdem ein Top-Ten Platz.


12h Start


Wurzeljoe


Don Fernando


Stetre76

Der 24h Bewerb

Der 24h Bewerb war mit einigen Topfahrern besetzt. Am Ende setzten sich mit, Marko Baloh (SLO) vor Christoph Stasser (AUT) und Thomas Stindl (AUT), auch die Favoriten durch. Besonders die Entscheidung um den Sieg gestaltete sich sehr spannend. Am Ende siegte Baloh mit nur einer Runde Vorsprung, was einer Distanz von 867.8 km gleichkommt. Auch für Stefan verlief  das Rennen toll, er konnte Platz 24 und 529.3 km erreichen.

Stefan Trenker zum Rennen:

Was soll man zu Kainachtaltrophy sagen? Da gibt's eigentlich nur eines - perfekt organisiert und geniale Stimmung! UND, verdammt schnell! Mein Ziel die 500km Marke zu erreichen habe ich geschafft, vor allem auch deshalb weil ich die letzten 105km mit der Spitzengruppe mitbolzen konnte. Schon verrückt, was da an Tempo gemacht wird. Und auch der Wettergott hatte Einsehen mit uns - besseres Wetter hätte es gar nicht geben können, teilweise Sonnenschein,  kein Regen und angenehme Temperaturen, auch in der Nacht. Auch wenn ich mich in der Nacht ein-, zweimal gefragt habe, warum  ich das überhaupt mache, weiss ich schon jetzt - es wird nicht mein letztes 24 Solo "Rennen" gewesen sein.





Der 12h Bewerb

Beim 12h Rennen gestaltete sich die Entscheidung um den Sieg noch knapper. Auch hier setzten sich gestandene Radsportler durch. Anrno Kapret (eh. ELK) gewann mit nur 3 Sekunden Vorsprung auf Eduard Fuchs (ARBÖ Denzel Cliff). Die beiden fuhren 489.1 km. Platz 3 ging an Franz Kohlsdorfer (GER). Etwas überaschend konnte sich Manuel, mit 455.1 gefahrenen Kilometern (38.14 Schnitt!), den 5.Platz sichern. Ferdinand belegte Platz 22 und fuhr dabei 375.2 km.

Manuel Jung zum Rennen:

Zielvorgabe für diesen Bewerb war die 400 Kilometermarke zu überschreiten und damit eventuell einen Top-Ten Platz zu belegen. Der 12h Bewerb wurde bereits um 7:30 gestartet, erst 3 Stunden später kamen die 24h Fahrer dazu. Trotzdem war die Spitzengruppe in den ersten Runden etwa 40 FahrerInnen stark. Nach zirka 5 Runden setzten sich Kaspret und Fuchs in Begleitung zweier Staffelfahrer ab. Ich hätte diese Atacke zu diesem Zeitpunkt locker mitgehen können, was mir allerdings aufgrund der enormen Distanz, die noch zu absolvieren war, doch ziemlich sinnlos erschien. Mit jeder Runde lichteten sich die Reihen in der Spitzengruppe, das Tempo war ideal. Nach etwa 3.5 Stunden wurden wir von der 24h Spitzengruppe eingeholt. Nach etwas mehr als 6 Stunden musste ich dem hohen Tempo, zu diesem Zeitpunkt zeigte der Tacho 40.5 Schnitt an, Tribut zollen. Ich musste die Spitzengruppe ziehen lassen und 3-4 langsamere Runden einlegen. Ob des hohen Tempos hatte ich meinen Top-Ten Platz allerdings so gut wie fix. Zirka 1.5 Stunden später war ich wieder reif für die Spitzengruppe und konnte das Tempo wieder 15 Runden mitgehen. Nach 10 Stunden Fahrzeit, lag ich auf Rang 5 einzementiert. Nach vorne gab es Nichts mehr zu holen und von hinten drohte keine Gefahr mehr. Nachdem ich teilweise leichte Schwindelgefühle verspürte wollte ich Nichts mehr riskieren und schaltete wieder einen Gang zurück. Am Ende erreichte ich 455 km Kilometer! Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis und habe viel an Erfahrung dazu gewonnen. Vielen Dank an meine Superbetreuerinnen Marianne und Edith, die mich super unterstützt haben! 

Ein großes Lob geht auch an die Veranstalter der Trophy! Ich kann dieses Rennen nur weiterempfehlen!   

Fazit

Ein gelungener Saisonabschluss für die Teilnehmer vom Steelquarter. Ein tolle Veranstaltung, besonders beindruckend ist, dass der Reinerlös einem guten Zweck zugute kommt.

 Ergebnisliste 12h Bewerb (70 KByte)

 Ergebnisliste 24h Bewerb (153 KByte)



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