2RadChaoten.com Stories Mountainbike Berichte 2008 Author Sela Marathon


Der Author Sela Marathon in Libnik nad Becvou - Helfstyn ist der erste Marathon der heurigen Inter Mountain Series, zu der auch die Salzkammergut Trophy zählt. Die Strecke mit Start am Hauptplatz und Ziel in der Burg ist 92 km lange und immerhin 2.100 Hm. Die kürzeren Strecken sind 54 und 19 km lange. Neben ein paar Asphalt- und Schotterstraßen bewegt sich die Strecke hauptsächlich auf lustigen Wegen und Singletrails. Dazwischen Bachdurchfahrten, Tunnel mit und ohne Wasser und Balanceakten über Holzpaletten. Abwechslungsreicher kann es keinesfalls sein. Die stets gut platzierten Laben hatten allerlei Leckereien zu bieten und Getränke waren auch in Flaschen bereitgestellt. 

Sehr imposant auch die Durchfahrt durch die Burg - sozusagen beim Haupteingang hinein und beim Hinterausgang wieder hinaus.

So fahren die Tschechen zu den Rennen

Kommentar NoRun

Tschechien war eine Reise Wert.Wollte meine MTB-Marathon Saison heuer einmal mit einem anderen Rennenbeginnen. Und da kam mir der Author Šela Marathon als geeignet vor. DerMarathon wurde mir von NoBrain, als super Veranstaltung empfohlen. Und ersollte Recht behalten.

Es ist ein wirklich tollorganisiertes Rennen. Die Strecke mit 92km und 2200 hm schlängelte sich aufunzähligen Singletrails rund um die Burg Helfštýn. Auch sonst war alles dabeium das Bikerherz höher schlagen zu lassen: schnelle ruppige Abfahrten, Bach-und Tunneldurchfahrten längere flache Stücke zum Erholen. Naja das mit demErholen ist so eine Sache, ich dürfte in einer Gruppe aus lauter Rennradlerngewesen sein. Ich hab noch nie Leute gesehen, die soviel auf eine Downhillgebremst haben, aber wehe wir erreichten ein flaches Teilstück. Die habenangedrückt, dass es eine Freud war. Normalerweise bin ich auf solchenFlachstücken kein Kind von Traurigkeit, aber diesmal musste ich mich echtanhalten um nicht abzureißen.

Für die eine Szene des Tages habich sicher auch gesorgt. In einem Waldstück war eine nasse, gatschigeHolzbrücke ohne Geländer zu überqueren. Ich total motiviert, da ich auf demDownhill davor niemanden vor mit hatte und diesen wirklich genießen konnte,fuhr mit etwas zuviel Schwung auf die Brücke. Dadurch rutschte mir dasVorderrad weg und ich schlitterte auf dem gatschigem Holz dahin. Ich konnte nurmit Mühe verhindern, dass mein Rad nicht rechts und ich links in den einen Meterdarunter fließenden Bach zu fallen. Ich sprang dann auf und zeigte denZaungästen mit erhobenen Armen, dass mir nichts passiert ist. Für meinen Stunterhielt ich dann Standing Ovation.

Nach 4:46 erreichte ich erledigtund zufrieden das Ziel mitten in der Helfštýn....nächstes Jahr wieder! 

Kommentar NoRegrets

Nachdem NoBrain im letzten Jahr schon von dem Rennen geschwärmt hatte, dachte ich mir, warum nicht heuer in Tschechien einmal fahren. Da NoRun den gleichen Gedanken hatte, war meine Mitfahrgelegenheit auch schon gesichert.


Nach einer etwas regnerischen, kühlen Nacht im Zelt begann ich erst nach einem Espresso am Dorfplatz von Lipnik so richtig zu funktionieren. Da Einrollen sowieso nicht wirklich meines ist, dachte ich der St. Veit Marathon vor zwei Tagen und eine kurze Runde um den Hauptplatz müssen reichen. Also rein in den Startblock.

Nach dem Start stellte sich heraus, dass das Einfahren auch noch während des Rennens erfolgen kann, da die ersten Trail an leichter Verstopfung litten. Die Tschechen lagen auf der Bremse, dass es eine Freude war. Ich konnte mich zwar immer wieder auf den Geraden oder Laufend nach vor schwindeln, aber richtig zum Fahren kam ich erst nach ungefähr 30 km. Ich konnte mir in der Ebene nach und nach eine Gruppe nach der anderen holen und stehen lassen. Auch auf den schmierigen Uphills lief es bei mir recht gut - wenn ich hier keinen überholen konnte, so hatte ich ihn im nächsten Downhill.

Der einsetzende Regen mit der folgenden Abkühlung machten mir schon einigermaßen Sorge, da mir in der letzten Saison bei sowas immer Krämpfe eingeschossen sind, aber die kamen heuer zum Glück erst auf den letzten Metern zur Burg hinauf. 

Nach 4:29 fuhr ich sehr zufrieden mit meiner Leistung über die Ziellinie. Vielleicht wäre die Zeit etwas besser gewesen, wenn wir weiter vorne gestartet wären, aber egal. Das Renne ist auf jeden Fall eine Reise wert -  wo sonst gibt es einen 98 km langen Marathon, der zu 80% aus lustigen, flowigen Trails besteht? 

Ich werde mich nächstes Jahr sicher wieder sehen lassen am Burgberg in Helfštýn

So haben unsere Bikes nach dem Rennen ausgesehen...


...da die Bikewäsche überlastet war, kam alles einfach so ins Auto


Text: NoRun, NoRegrets Pics: NoRegrets, Sela Marathon



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