2RadChaoten.com Stories Mountainbike Berichte 2008 Doppelsieg bei der Weinbergtrophy 2008

Doppelsieg bei der Weinberg Trophy 2008

Nach intensiver vorabendlicher Besprechung des letzten Renneinsatzes der Saison gestaltete sich die für 9:00 Uhr vereinbarte Abholung etwas schwierig. Aber letztlich war auf den Blumen-Polo Verlass, mit quietschenden Reifen (immerhin ging's um die Wurst, was wir aber zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten) brachte er die fehlenden beiden Drittel des teilnehmenden Teils des SWAT-Teams zumindest so pünktlich an den Start, dass an einen Start überhaupt zu denken war.

Ans Aufwärmen dafür nicht mehr, aber das wird ja sowieso völlig überbewertet. Und wie soll man sich überhaupt für irgendetwas erwärmen, wenn der Herbst grau triefende Nebelschwaden übers Land treibt, während man auf ein 20-Grad-Rennen eingestellt (und angezogen) ist?
Gerade noch rechtzeitig blinzelte dann aber doch die Sonne durch, und hiesige Nummerngirls sowie Wetterbericht behielten recht: Es sollte ein wunderschöner, wenn auch nicht ruhiger Herbsttag werden ...


Vom heimeligen Wiesenplatz'l, getarnt als Start/Ziel und trefflich garniert mit Most- und Sturm-Ausschank, Würstlgrill, Kuchenbar und gut gelaunten Menschen, ging's über die romantische Kellergasse hinaus in die freie Wildbahn. Was als harmloses Asphalt-Hügelchen begann, steigerte sich über einen geschotterten Scheibenschupfer und eine waldwegige Rampe schließlich zur in praller Sonne liegenden Wand. Ideales Anfeuerungsplätzchen für schadenfrohe oder in ehrlich freundschaftlicher Gesinnung gekommene Friends & Fans (besonderen Dank an dieser Stelle für die bemerkenswerte Unterstützung der Kuota 2RadChaoten), büßten an diesen 30 Prozent wohl alle ihre Sünden ab.
Die zweite Hälfte der 10-km-Runde gestaltete sich zum Ausgleich recht flach - was bei Vollgas nicht weniger schmerzt als ein ehrlicher Berg, wie vor allem die gegen Ende Krampfgeplagten der Teilnehmer feststellen mussten.



NoBrain und NoMan wussten sich spätestens ab Halbzeit in relativ ungefährdeter Führungsposition, NoRun hingegen irrte ob seiner Platzierung etwas orientierungslos, dafür aber umso motivierter durch den Rennverlauf. Zitat aus Stunde vier: "Ist für mich da vorn noch was zu holen?" Gemeinsam sammelte das SWAT-Team schließlich 344 Kilometer (126 + 102 + 116) und damit den Sieg in der Herren- und Damenwertung sowie Platz 10.



Neben den Solisten schlugen sich aber auch die gestaffelten Chaoten ganz hervorragend. Junior Sascha Brandmüller belegte mit zwei 26er-Runden sogar eindrucksvoll, dass Vater Alex wohl bald zum alten Eisen gehört. Damit vermieste er zwar Staffel-Mitstreiter Anton Haindl den sicher geglaubten letzten Platz, aber tröste dich, Toni: man kann eben nicht immer verlieren!



In Summe einmal mehr eines der stimmungsvollsten, abwechslungsreichsten und gemütlichsten Rennen des Jahres, und insgesamt eines Saisonabschlusses mehr als würdig. Und das behaupten wir nicht nur, weil wir mit ess- und trinkbaren Siegestrophäen förmlich überhäuft wurden ...

 Ergebnisse

Text: NoMan, Pics: NoBrain, BigAir, Elmelos




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