2RadChaoten.com Club Sektion SQ Events IRONMAN Austria Klagenfurt

Nun war es endlich soweit. Mein erster, und gleich vorweg, vermutlich nicht letzter Ironman.
 
Freitag:
 
Bereits am Freitag angereist, holte ich mir auch gleich meine Startnummer und bummelte ein wenig durch die EXPO.Die Nervosität war an dieser stelle überraschend erträglich. Nach und nach traf ich einige bekannte Gesichter. Mit einigen Euros weniger in der Tasche brachen wir dann auf, um in unsrerer Pension einzuchecken. Auch hier war ich positiv überrascht. Da ich Samstag Mittag mit dem Rad einchecken drann war musste ich mein ganzes Zeugs schon am Vortag vorbereiten. Wechselsäcke packen und Rad für den wettkampf vorbereiten. Danke an Roland, der mein Rad nochmal überprüft hat!
Freitag Abend wollte ich dann eigentlich noch gemütlich zur Pasta Party schlnedern, als ich aber gesehn habe wieviele Leute schon Schlange standen beschloss ich mit meiner Freundin in ein Lokal essen zu gehn, abseits vom Trubel.dann gings auch schon Früh ins Bett.
 
Samstag:
 
Sehr gut erholt begann für mich der letzte Tag vor de grossen Wettkampf. Ordentlich frühstücken ,Neo gepackt und runter zum Wörthersee, wo ich mich mit Jocher, vom Askö Tri linz traf. Dort dann schnell 20min schwimmen, und dann auch schon wieder raus aus demm wasser zur wettkampfbesprechung. Dort traffen wir dann auch Fidi, Ernst und Thomas vom Verein.
Und jetzt war es das erste mal soweit, ich verspürte richige Angst. Nach der Besprechung  war dannn auch schon der Schwimmkurs mit Bojen gekennzeichnet. Dies konnte ich erst gar nicht glauben aber 1.5km mitten in den See zu schwimmen sah verdammt weit aus. Wer mich kennt der weis, dass ich nichts mehr fürchte als odffene Gewässer.
Um 13:00 dann der Radcheck-in. Luft raus aus den reifen Säcke aufhängen nochmal alles kontrollieren und auch schon wieder raus aus der Wechselzone. Jetzt wo alles erledigt war wollte ich nurmehr chillen und mich auf den nächsten Tag konzentrieren. Am abend sind dann noch Blacky,Roman Paul und Christian angereistum mich am nächsten Tag lautstark an der Strecke zu unterstützen. Gemeinsam suchten wir uns noch ein Lokal ,in dem mein letztes Mal eingenommen werden sollte. Natürlich gleichmal ne Diavolo und ein Bier reingestellt. Dann gings aber nach Hauseund ich versuchte zu schlafen. Seht schwierig wenn man so nervös ist wie ich es war. Aber irgendwann schlummerte ich dann doch weg-.
 
 
Sonntag  RACEDAY
 
Pünktlich um 04:00 weckte mich mein Handy und Totengräberstimmung kam auf. Runter zum Frühstück, dass der Hausherr Andi ausnahmsqweise an diesem tag auf 04:00 vorverlegt hatte, da mehrere teilnehmer in seiner pension nächtigten. Anschliessend zum 2ten mal aus Klo ;-). Um 5 war ich dann auch schon in der wechselzone vorm Strandbad. Reifen aufgepumpt, Riegel und gels verstaut, alles fertig gemacht dass es losgehn kann. Die nervosität wurde immer schlimmer.Um 06:30 stand ich dann schon im strandbad und zog mir langsam meinen Neo an. Ich konnte jetzt schon gar nicht mehrsprechen vor lauter aufregeung. Die anspannung warmir offensichtlich auch anzusehn. 10min vorm start verabschiedete ich mich von meiner freundinn und von den restlichen bekannten die uns zum Start begleitet hatten.( Ein sehr Emotionaler Moment).
Dann rüber in die Startzone.
Aus respekt vor der Schwimmstrecke stellte ich mich ganz hinten rechts auf. ( Bei den "Nichtschwimmern") Punkt 7:00 dann der Startschuss!!!
 
SWIM
Jetzt weis auch ich was die Waschmaschine von Klagenfurt ist.Gleichmal heftigst durchgewirbelt dauerte es ca 300m bis mal im entferntesten an schwimmen zu denken war. Völlig orientierungslos schwamm ich einfach den anderen hinterher , was sich als sehr schwerer fehler abzeichnete. Das Hauptfeld war bestimmt 100meter weiter links und so krebste ich  mit ein paar anderen, am rand bei den booten,  in richtung Boje herum. Die ganze Schwimmstrecke fürchtete ich zu krampfen und so schaute ich immer in der Nähe eines sürfers oder Bootes zu sein. Dieser Umstand bescherte mir im Endeffekt nur ca 500meterlängere Schwimmdistanz und eine Schwimmzeit der einer sau graust. aber beim schwimmen verliert man kein Rennen, nicht bei einem Ironman dachte ich mir und stieg nach 1h35min aus dem wasser.
 
BIKE
Jetzt war ich sauer sprang aufs Rad und überholte in den ersten 90km gleich mal über 400 Leute. Leider spielte dann der wettergott nicht mit und ein heftiges Gewitter brach über uns herein. Also fuhr ich die 2te Rund mit angezogener Handbremse auch im Wissen nachher noch einen Marathon laufen zu müssen.Von dem Berüchtigten Rupertiberg war ich allerdings entäuscht. Ich hatte mir mehr erwartet, der tat nichtmal in der 2ten Runde weh. Eigentlich tat das Gesamte Radfahren nicht weh, was schliessen lässt nicht am limit gefahren zu sein. aber so war ja auch der Plan. Nach ca 6h am rad startete ich dann schlussendlich den Marathon.
 
RUN
Beflügelt von nur euiner halben stunde Planabweichung konnte ich die ersten 15km super laufen ich fand einen Rythmus und dachte mir "Jawohl heut geht was". Naja bis KM 15 halt dann wurde ich zu scghwach im Kopf und musste immer wieder Gehpausen einlegen..So kämpfte ich mich bis km 30 vor. Ein blick auf die Uhr  sagte mir wenn ich jetzt einen 10ner in 60min laufe würde ich unter 13h bleiben. Nach 4km merkte ich aber das dies heute nicht mehr möglich war und so versuchte ich die letzten KM einfach zu genießen ohne mich ganz zu zerstören.
 
Als ich dann den letzten KM anbrach wurde ich eigentlich nurnoch von Glücksgefühlen überschüttet und nach 13:21:14 stand ich dann dort! Im Ziel des Ironman Austria. Ein Traum ging in Erfüllung. Egal ob ich jetzt mein Angestrebtes Ziel von unter 12h erreicht habe oder nicht dieser Moment entschädigt alles.
 
I´m an IRONMAN
 
Achja in meiner  Altersklasse M-18 in der übrigens nur 50Starter starteten belegte ich trotzdem den 32 Platz!
Die nächsten Jahre werde ich vermutlich damit verbringen meine Beine schneller werden zu lassen und meinem Kopf mehthale Stärke zu trainieren, um irgendwann wiedereinmal die Finishline bei einemIRONMAN zu überqueren.


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