2RadChaoten.com Stories Mountainbike Berichte 2006 Impressionen Duke im Park


Aupark, 1220 Wien Klarer Sieg der Veranstalter und der Teilnehmer gegen H5N1 und das Wetter. Der Duke musste dieses Jahr von der traditionellen Location, dem Hirschstettner Ziegelteich, in den nahen Aupark verlegt werden, da die erprobte Wettkampfstätte wegen der Vogelgrippe gesperrt war. Der Aupark entpuppte sich zwar erst bei näherem Hinsehen, dann jedoch sehr nachdrücklich, als bestens geeignete Ersatz-Location. Der Streckenbauer Andreas Rief nutze mit seinem Team jede Erhebung und jeden Baum mindestens doppelt aus, ließ sich auch durch das bescheidene Wetter nicht aus dem Konzept bringen und steckte einen Kurs, der in jeder Runde tausende Antritte, aber auch das nötige Gefühl für Technik auf rutschigem Untergrund erforderte.

Diese Anforderungen meisterte der ungarische MTB-Meister Szilárd Buruczki vom Team PCCC-Magellan-Xenofit am besten und kürte sich nach etwas über einer Stunde Fahrzeit (1:08:33) zum 1. Duke im Park. Trotz stärkster heimischer Konkurrenz konnte er sich letztlich relativ deutlich vor dem Duo Michael Knopf (RC Gittis 2 Rad Shop; -26 Sek.) und Gerald Hauer (SU MTB-Team; -29 Sek.) durchsetzen, die den 2. Platz erst im Zielsprint ausmachten, wo Straßenprofi Knopf die Nase vorne hatte. Dahinter landeten die Fahrer des ktm-mountainbiker.at-Teams im Paket. Vorjahressieger Gerald Burgsteiner, der in der Anfangsphase an der Spitze des Rennens lag, musste sich, nachdem er ebenso wie Teamkollege Heinz Verbnjak Probleme mit einem gerissenen und in die Laufräder gekommenen Absperrband hatte, mit Rang 4 vor Richard Zinthauer und Thomas Widhalm zufrieden geben.
Insgesamt blieben nur 14 der 105 gestarteten FahrerInnen in der gleichen Runde wie der ungarische Sieger, bester 2RadChaot wurde Andreas Rief auf Rang 7, dahinter folgte der Steirer Johannes Holas vor Johnny Horner, Leo Heigl, Stefan Herr, der 2. Ungar Zoltan Tatrai und Peter Dussmann.
Bei den Damen setzte sich Birgit Braumann vom ktm mountainbiker.at Team vor den beiden 2RadChaotInnen Annabelle Konczer und Michaela Gigon durch. Den Bewerb mit dem schönen Titel Ladies' Choice sicherte sich Markus Hahn (Gesamt-8.) vor Philipp Mark und Rene Reidinger. Vor allem Markus Hahn bewies damit Extra-Klasse, hatte er doch vorher schon den Softegg-Duke bestritten und dort ebenfalls gewinnen können.

Bei dem Rennen über die halbe Distanz, das dieses Jahr erstmals extra ausgetragen wurde, distanzierte Hahn seine Konkurrenten Philipp Gröfler (ktm-mountainbiker.at; eine halbe Minute zurück) und den St.Pöltner Gerald Teubenbacher (eine Minute zurück) klar.

Das Kinderrennen, das auf einer verkürzten und damit für die Zuseher fast zur Gänze einsehbaren Strecke bestritten wurde, holte sich Thomas Markon (SU RLV Aspang) vor dem St. Pöltner Sebastian Strasser, der nach dem Start das Feld anführte. Hinter Sport Nora-Fahrer Daniel Schwab machten sich das ganze Rennen die RC Schnecke-Wintercup gestählten Nadja Heigl (SU MTB-Team) und Moritz Bscherer (RLM Gestettner Wien), wobei letztlich der Gentleman seiner Kontrahentin den Vortritt ließ, beide aber ihre Klasse U11 für sich entscheiden konnten.

Das Wetter kündigte sich am Vortag und in den Voraussichten als großer Spielverderber an, wurde dann jedoch nicht so schlimm wie erwartet. Die Temperatur knackte die 10-Marke leicht und der Regen des Vortages hatte dem Wiesenboden im Aupark noch nicht sehr zugesetzt. Durch die Biker änderte sich die Bodenbeschaffenheit zwar auf "relativ rutschig", doch die Finisher wurden zumindest nicht mit einer Schlammschicht überzogen, sondern blieben annehmbar sauber, sofern sie sich nicht auf dem Boden suhlten.
Ein weiterer Duke ist Geschichte! Nach wie vor handelt es sich dabei um eine schöne Geschichte, die daher eine Fortsetzung verdienen würde.

Text: Andreas Mitterlehner, RC-Schnecke
Fotos: Erwin Haiden, nyx.at

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 Ergebnisse 2006

 Rückblick: Duke of Lake 2005









































Das Malheur

In diesem Jahr waren wir mit einer neuen NYX Zeitnehmungs-Software ausgestattet um den verschiedenen Altersklassen Herr zu werden. Das Programm hat bis zum Schluss sauber funktioniert, die Zeitnehmer NoLimit mit seiner Assistentin Claudia hatten die unzähligen Zieleinläufe voll im Griff und auch die händische Mitschrift der Rennleitung verlief konform.

Leider gestaltete sich der Ausdruck der Ergebnislisten etwas mühsam und unübersichtlich. Dazu gesellten sich zeitlicher Stress und stärker werdender Regen, was unsere beiden Veranstalter NoPain und rich:art etwas verwirrte. Und so kam es wie es kommen musste ... das jährliche Siegerehrungs-Malheur.

Der U9 Sieger Marc Ortner vom Team "Resnik X-treme Team - Team Steinbach" wurde bei der Siegerehrung überlesen und so um seine Ehre und den verdienten Pokal gebracht. An dieser Stelle sei erwähnt: "Es tut uns sehr leid und wir werden es wieder gutmachen. Nachbericht folgt die nächsten Tage."








































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