2RadChaoten.com Stories Mountainbike Berichte 2008 Kamptaltrophy

17. internationale Kamptal-Klassik-Trophy 30. & 31. März 2008

Vor einer Woche war noch Ostereiersuchen und Hasenjagen angesagt, am 30. März fanden sich ein paar SWAT-Fahrer in Langenlois bei der 17. Kamptaltrophy ein, um sich mit den "Echten" der XC-Szene zu messen. Mit von der Partie waren René, Johnny und Martin. Andi fand als Moutainbike-Orientierer das Kamptal nicht und landete in Südfrankreich. Laurenz wurde von seinen Schülern verprügelt und viel auch aus. Franz hat lieber den Winter und fuhr nach Finnland. Lisi verinnerlichte das Moto "Ride against global warming", indem sie lieber lange trainieren ging, anstatt drei Stunden Autozufahren für eine Stunde Rennen - oder war da noch was mit dem Mittagessen auf der neuen sonnendurchfluteten Terrasse ... ?




Sehr motivierte Schlachtenbummler


Christoph Soukup dampft wie eine Lok über den Kurs


Heimkehrer Michi Weiss konnte zwar gegen Christoph nichts ausrichten, aber die Verfolgern auf Distanz halten


Etwas weiter hinten kämpft sich Michi Binder durch die Selchkammer

SWAT Special


"I mog ja eigentlich ned, aber fahr ma halt"


"Es is so gmütlich da in der Sonn´, da bleib i"


"I will endlich eine längere Abfahrt zum ausrasten!"


"Wieso fahr i Trottl no immer?"


Johnny im Riesling-Downhill





Renés Eindrücke

Nach 4 langen Jahren Pause habe ich beschlossen wiedermal die Kamptaltrophy mitmachen. Gut - ein XC und nicht allzu weit weg von Wien. Das heißt Treffpunkt zeitig in der Früh (sprich sieben, was dann wieder doch eigentlich sechs war, weil Sommerzeit). Am Vorabend habe ich dann noch brav alles vorbereitet und fleißig Wetterberichte gelauscht: "sunny, with highs up to 21 degrees". Fein gutes, sonniges Wetter. Also werde ich Jacke und solch Zeugs einfach daheim lassen. Zum Einrollen nehme ich eine Weste und Beinlinge mit, der Rest kurz/kurz. - Bei der Abfahrt in Wieden hatten wir dann 3 Grad. "Das wird schon!" war unsere einhellige Meinung. Wir hatten recht, nur leider nicht in unserem Sinne. Während der Fahrt wurde es laut Temperaturanzeige immer kälter. Bei der Ankunft gegen 8 Uhr morgens hatte es schließlich satte minus 1 Grad. Nur noch 1 ½ Stunden zum Wärmer werden - Sportklassestart war bereits um 9:30. Martin sah das Ganze schon wesentlich entspannter - Elitestart war um 14:00. Zitternd habe ich dann mein Bike zusammengebaut und ihm die Startnummer "umgehängt"; mein persönliches Highlight dabei: Den Zeitfahranzug neben dem Auto bei circa 0 Grad anziehen. Durch meine klammen Finger hat dann alles etwas länger gedauert, als sonst. Als ich den ersten Anstieg rauf fahren wollte, hörte ich bereits die einleitenden Worte des Rennleiters. Also retour zum Startbogen und warten bis meine Startnummer (209) aufgerufen wird. Pünktlich um 9:30 fällt dann der Startschuss.

Würde sich irgendwer Zeit nehmen (Macht eh keiner!) und mich zum Rennen befragen, könnte das ungefähr so ablaufen:
"Wie hat´s dir gefallen?" "Sehr gut. Super Strecke, trocken, im Wald griffig, im Riesling Downhill staubig, aber dort ist´s immer so." "Die Anstiege hier sind steil, ist das was für dich?" "Nein, eigentlich nicht, aber ich glaub´ keinem macht das direkt beim Rauffahren richtig Spaß. Also alle müssen da durch!" "Die Organisation?" " Dem Veranstalter kann ich ohne Zögern ein großes Lob aussprechen; für mich hat einfach alles gepasst: die Leute an der Strecke, die Moderation, ..ah.." "Das Wetter?" "Das Wetter war genial! Sonnig und warm, so wie´s schon am Samstag im Radio angesagt wurde." :o)))



Johnnys Eindrücke

Langenlois braucht schönes Wetter, sonst wirds ein Desaster! Kaum zu glauben, dass es nach Schnee am Mittwoch dann am Sonntag Kaiserwetter hatte. Beim Start des Eliterennens dann 20° im Schatten - da lässt sich´s fein Rennen fahren.

Startschuss - ein traditionell unglaublich großes Starterfeld rast den Anstieg der neuen Startrunde hinauf - in der ersten Rundenoch sehr "dicht" auf der Strecke, was öfter mal bedeutet hat, dass man solidarisch mit anderen absteigen musste - dann endlich frei Fahrt - jedoch noch immer nichts als Lactat im Kopf - mit der Zeit immer besser - "die Maschine läuft" - und dann - WAS? Aus? Jetzt schon - ach ja, da war ja was "80%-Regel", was heißt vor drohender Überrundung herausgenommen zu werden.Verständlich für die "Echten" schnellen, die nicht Slalom zwischen stehenden Hindernissen zu fahren - doch etwas unbefriedigend für normale Wassertreter, wie Martin und mich, die nach einer Stunde als eingeschweißte Marathon-Fahrer erst so richtig warm wurden. Naja, kann ma nix machen, so konnt ich wenigstes den Rene beim Fotographieren betreuen ;) Alles in allem: Passt scho, wird scho.



Martins Eindrücke

Langenlois ist für mich immer ein feines Pflaster, meistens ist es mir gut gegangen im Rennen. Heuer war ich das erste Mal beim Elite-Rennen dabei. Nach dem eher mäßigem Duke, hatte ich zwar keine allzu großen Erwartungen, aber man kann ja nie wissen.

Am Vormittag war ich mit dem Fotoapparat auf der Strecke und hab unter anderen René beim Strampeln geknipst. Am Nachmittag, als die Sonne zum Glück schon wärmte, stellte ich mich mit den 122 Elite-Fahrern in den Startblock. Die neue Startrunde hatte zwar mehr Platz zum Fahren zu bieten, da sich das Feld schneller auseinanderzog, aber die Jungs zogen vorne ab, dass einem richtig schwindlig wurde. Ich ließ es hier etwas ruhiger angehn und merkte dann im Downhill durch den Wald, dass ich schneller war als die übrigen in meiner Gegend. In der zweiten Runde fand ich dann auch in den Anstiegen einen guten Tritt und ich arbeitete mich weiter nach vorne.
Leider überrundete mich Christoph am Ende meiner vierten Runde und ich musst wegen der 80%-Regel aus dem Rennen. War zwar ärgerlich nicht über die volle Distanz fahren zu können, aber da es mir besser ging, als ich es erwartet hatte, war ich dennoch zufrieden.

 Veranstalter Homepage

 Scotty´s Bilderalbum - Langenlois

Text: NoBrain, NoCoke, NoRegrets, Pics: NoBrain, NoRegrets



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