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Kirschblütenrennen 2009

Erster großer Höhepunkt dieses Jahres, das erste Lizenzrennen (Kat. Amateure), quasi auch gleich unser Heimrennen. Das Kirschblütenrennen mit einer 35km Runde rund um die Scharten, gespickt mit vielen Höhenmetern und zum Teil harten Anstiegen.

Die Erwartungen der SQ-Starter konnten nicht unterschiedlicher sein:
Auf der einen Seite Manuel (Wurzeljoe): "ich will durchfahren!" und auf der anderen Stefan (Dr. Dodge) und Andreas (NoAndiP): "mal schauen wie weit wir kommen, hoffentlich einmal bis nach Buchkirchen, weil da würde der Harry (creatixlab) mit der Kamera stehen"

Sonntagmorgen um 9:05 fiel der Startschuß, herrlicher Sonnenschein begleitete uns vom Start weg an, nur der Wind war teilweise sehr böig. Anders als erwartet war das Tempo von Anfang an nicht so hoch, vielleicht auch in Hinsicht auf die bevorstehenden Höhenmeter (?).

Das Endergebnis kann sich eigentlich sehen lassen, keiner der 3 SQ-Starter stieg vom Rad ab und beendete das Rennen vorzeitig, alle erreichten das Ziel nach den absolvierten 3 Runden und das beim ersten Rennen in der neugegründeten Amateurkategorie.
Manuel konnte schlußendlich den 53. Platz mit rund 13 Minuten Rückstand auf den Sieger erringen. Stefan holte sich den 70. Platz (+19 Minuten) und Andreas finishte auf dem 77. Platz mit 22 Minuten Rückstand.


Manuel knapp hinter dem Hauptfeld


Stefan kurz vor der Bergwertung in der Scharten


Und Andi wie immer ganz entspannt :-)


professionelle Unterstützung ist der halbe Rennerfolg


Die Betreuer waren sich zwar über die Fahrtrichtung nicht immer einig,


aber trotzdem haben Manuel,


Stefan


und Andi ins Ziel gefunden :-)

Meinungen zum Rennen

Stefan: Eigentlich war ja die Strecke nichts für mich, viel zu hügelig/bergig, aber versuchen kann man es ja mal. Vom Start weg hielt ich mich immer im vordersten Drittel der Gruppe auf (auch um Stürze oder ähnlichem aus dem Wege zu gehen), auch auf den ersten Hügeln konnte ich noch im vorderen Feld bleiben. Die Luft blieb mir erst weg als es das erstemal Richtung Scharten (Roitham) raufging, da konnte ich die vordere Position nicht mehr halten und mußte sogar kurzfristig ein Loch lassen. Ich konnte aber bei der anschließenden Abfahrt dank meines 11-Ritzels das Loch wieder zufahren und nutze dieses auch noch um weiter nach vorne zu kommen im Feld, weil ja schon wieder der nächste Anstieg folgen sollte.
Und zwar war dies der Mistelbacherberg, ca. 1,5km lang, dieser beendete auch mein Gastspiel im Feld. Dort mußte ich ein etwas größeres Loch lassen, daß ich bei der anschließenden Abfahrt nicht mehr schließen konnte, auch nicht zum Manuel seiner Gruppe, obwohl diese nur rund 200m Vorsprung hatte.
Von da an versuchte ich mit meiner Gruppe (6 Mann), wenigstens das Loch zur Gruppe von Manuel zu schließen, was aber irgendwie nicht gelingen wollte, weil diese an den Hügeln immer schneller waren (da half auch das schneller sein in der Ebene nichts). In dieser Konstellation rissen wir auch die 2 Runde an, aber wieder beim Anstieg in die Scharten rauf mußte ich wieder reißen lassen und von da an kämpfte ich Seite an Seite mit einem Gourmetfeinfahrer gegen den hartnäckigen Wind. Kurz vor Ende der 2. Runde holte uns die Gruppe der Masterfahrer ein, eine willkommene Abwechslung (keine Arbeit für kurze Zeit), Aber leider hatten diese nur 2 Runden zu absolvieren, also hieß es ab dem Startzielbereich wieder zu zweit weiterzukämpfen . Und so schaffte wir (Welser und ich) auch die 3. Runde noch irgendwie, obwohl mich kurzfristig einmal ein Krampf außer Gefecht setzte (war ned scheen). Blöd für den Gourmetfeinfahrer war nur, daß er meine Sprintstärke nicht kannte, sonst hätte er den Zielsprint nicht angezogen ;-), so konnte ich mich noch einmal bei 60 Sachen in Szene setzen und ihn besiegen und mir damit den 70. Platz holen.
Fazit: hartes Rennen, aber ausgefahren, also sehr zufrieden mit meiner Leistung

Andi: Wer mich kennt weiß, daß ich nicht gerade eine Bergziege bin, daher bin ich auch mit gedämpften Erwartungen in dieses Rennen gegangen. In Hinblick auf die kommenden Anstiege fuhr ich von Anfang an ein sehr passives Rennen im hinteren Bereich des Feldes, was sich als nicht sonderlich klug herausstellte da mich 2 gröbere Stürze im Feld zum starken Bremsen mit anschließender Aufholjagd zwangen, so ist leider nichts geworden mit schonen vorm Berg. Beim ersten Anstieg  zerteilte sich das Feld und ich fand meinen Platz in einer 20-köpfigen Gruppe die sich auf den nächsten Anstiegen aber noch zerteilte.  Die letzten Rennkilometer fuhr ich dann in einer 5-köpfigen Gruppe die sehr gut zusammengearbeitet hatte. Was mich besonders freute waren die Anfeuerungen der SQ-Member und  Randonneure am Mistelbacher Berg.
Alles in allem ein Rennen mit einer sehr fordernden Strecke mit dessen Ausgang ich mehr als zufrieden bin.









Ergebnisse & Pics

 Ergebnisliste (18 KByte)

Weitere Bilder gibt's in den Webalben von Harry und Walter



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