2RadChaoten.com Stories Rennrad Berichte 2008 MZF Pannoniaring

Route 666 MZF - Pannoniaring


Der 7. August, lange haben wir davon geredet nun ist er da. Um ca. 10 Uhr machten sich vier SQ-Zeitfahrrookies, in Gestalt von Dodsch, Eraser, Creatixlab und Andi-Wels, begleitet von HPU, auf nach Pannonien. Bei diesem Mannschaftszeitfahren galt es 14 Runden am Pannoniaring, der normalerweise den Motorradfahrer vorbehalten bleibt, zu absolvieren, das entspricht einer Distanz von 66,6km.
Die Anreise verlief weitgehend problemlos, wir waren sehr schnell in Ungarn, sodass sie sogar noch eine kleine Besichtigungsrunde in den Wohnsiedlungen von Sopron ausging. Am Ring angekommen bewunderten Eraser und Andi-Wels die Supersport Maschinen, die gerade um die Wette zirkelten. Es wurde auch überlegt ob die eigene Drahteselflotte nicht sofort gegen ein anständiges Mopped getauscht werden sollte.
Vor dem Rennen wurden noch die Unterkünfte bezogen die den Titel "Unterkunft" eigentlich gar nicht verdient hatten, wie es jemand in einem Forum beschrieben hat- zum schlafen reicht´s mehr ist es dann aber wirklich nicht.
Nun zum Rennen, bereits auf der Besichtigungsrunde wurde klar, dass das Rennen sehr hart wird, da defakto kein Schatten vorhanden war, und die Temperaturen jenseits der 30°C lagen. Auch der Wind war ein nicht zu vernachlässigender Faktor.
Ca. 30 min. danach war es soweit, die Stahl-Chaoten starteten durch - und da die Situation natürlich nie zuvor trainiert wurde, verlief der Start leicht chaotisch (muss so sein). Die ersten drei Runden wurden sehr schnell gefahren und waren sehr kräftezehrend, da sich das Team noch aufeinander einspielen musste, das bekam vor allem Creatixlab zu spüren, der schon zu Beginn alles gab. Ab Runde 4 kam eine gewisse Kontinuität ins Rennen, die Temperaturen sanken zwar und doch wurde es einigen heiß, das lag vor allem an den beiden absolut zauberhaften Ladys, die in einer der letzen Kurven vor dem Ziel posierten. Das nächste Highlight aus Andi-Wels Sicht war in der 8 Runde als sein Tacho ausfiel, kurz darauf machte sich auch schon der Grund bemerkbar eine Speiche war total locker, daher hielt er sich ab diesem Zeitpunkt in den Kurven ein wenig zurück.
Gedanken aus Runde 11: Es ist schön dem ungarischen Sonnenuntergang entgegen zu radeln, nur die Start-Ziel-Gerade wird immer härter...die Beine schmerzen.
Nach 1h:39:20 war die Distanz absolvier das entspricht einem Schnitt von 39,74km/h, was den 14 Rang brachte. Kein schlechtes Ergebnis bei diesem stark besetzten Rennen.
Im Anschluss wurde geduscht und dann ab zum Café Mario, wo die Siegerehrung stattfand und unser Zeitfahrzug die Gelegenheit nutzte, die verlorenen Mineralstoffe in Form von Weizenbier wieder zurückzugewinnen.
Die Rückfahrt am nächsten Tag gestaltete sich sehr interessant, da dank Gamin Nüvi eine Rally-Sonderprüfung eingebaut war. Dreieinhalb Kilometer über einen Weg, der eigentlich nur laut Navi vorhanden war.
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die sicher auch nächstes Jahr von den Linzer-Helden besucht wird.
Zum Abschluss noch: Dank an HPU fürs betreuen und fotografieren und an www.opel-fazeny.at für die Finanzierung des Startes und der Anreise.





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