2RadChaoten.com Stories Rennrad Berichte 2008 Podestplatz beim 6h Rennen in Mitterberg

6h Rennen in Mitterberg

Nach einer kurzen Rennpause von 3 Wochen fand am 21.6.08 der nächste Rennradbewerb mit Steelquarter Beteiligung statt. Stefan (dodsch) und Manuel (wurzeljoe) nahmen am 6h Radmarathon in Mitterberg teil. Manuel konnte dabei den dritten Gesamtrang und den zweiten Platz in der Rennradwertung holen. Aber mehr dazu unterhalb in seinem Rennbericht.

Rennimpressionen





Rennbericht Manuel:

Traun 0500: Abfahrt nach Mitterberg im Ennstal zum 6h Rennen. Stefan ist auch mit von der Partie. Nachdem er eigentlich nur zum Training mitfahren wollte, wäre er wohl nicht dabei, wenn er den zu absolvierenden Rundkurs schon kennen würde. Hört sich eigentlich nicht so tragisch an: 6 km Runde mit 90 Höhenmetern halt. Naja, ich bin schon vor 2 Jahren dort gefahren und schaffte mit Ach und Krach einen 30er Schnitt. Was soll man sagen: Ein etwas längerer Anstieg - und die Bergabpassagen laden durch einige eher steile Kurven auch nicht zum bolzen ein.

Um 0800 ist es dann so weit, der Startschuss erfolgt. Ewta 50 Starter, davon ewta 10 2er Staffeln begeben sich ins Renngeschehen. Die erste Runde wird wirklich mörderisch schnell angegangen. Die Rundenzeit liegt bei 9:35 Minuten - also schneller als in den letzten Jahren. Am Anstieg angelangt zerfällt gleich der ganze Pulk und es bildet sich eine 10 köpfige Spitzengruppe, in der überraschenderweise nur 4 Staffeln dabei sind. Die Drahteselstaffel aus Ebensee probiert es gleich am Anfang mit einer Attacke, die aber nicht gelingt. Auf jeden Fall geht es in dieser Tonart weiter.

In Runde 7 geht es wieder richtig zur Sache. Ein Staffelfahrer startet eine Atacke. Einzelfahrer Kronthaler folgt ihm. Ich befinde mich an der Spitze des restlichen Feldes. Nach kurzem zögern setze ich mich vom Feld ab und gehe mit den anderen beiden mit. Nur Anton Warter, ein weiterer Einzelstarter (mit MTB!, getuned) kann folgen. Die Spitzengruppe ist also auf 4 Leute geschrumpft. Dieser Zustand wird nun für längere Zeit auch erhalten bleiben.

Nach 3 Stunden ist das Tempo immer noch sehr hoch, wir haben bereits 17 Runden absolviert und eigentlich fühle ich mich noch richtig gut. Im nachhinein betrachtet hätte ich wohl ein wenig kraftsparender fahren sollen. Der Vorsprung auf die Verfolger wuchs immer mehr an und siehe da, nach 4,5 Stunden sind nur noch wir 4 in der selben Runde. Einer von uns Staffelfahrer, ein anderer f ährt in der MTB Wertung. Damit muss ich mich mit Kronthaler um den Sieg in der Rennrad Wertung matchen.

Ich merke allerdings allmählich wie die Kräfte schwinden. Auch die Hitze setzt mir immer mehr zu. Doch das Problem haben wohl die anderen auch, denke ich. Falsch gedacht nach einer Fahrzeit von 5:25 krampft es in beiden Beinen und ich reiße ab. Die letzten 2 Runden fahre ich noch locker aus. Nach 5:53 und einem Rückstand von 3:30 Minuten erreiche ich dann das Ziel als 3er der Gesamtwertung und 2ter der Rennradwertung. Aus meiner Sicht ein tolles Ergebnis: 32 Runden, 192 km und 2900 Höhenmeter. Das sind 3 Runden mehr als bei meinem Antreten vor 2 Jahren.

Nachdem Rennen bin ich dann so richtig fertig und habe starke Kreuzschmerzen, die Gott sei Dank durch eine Massage gelindert werden. Kleiner Nachteil an der erfolgreichen Rennteilnahme, ist das lange Warten auf die Siegerehrung, welche 5 Stunden nach Rennende stattfindet! Vielen Dank an meine Freundin Marianne für die tolle Betreuung und für Stefans (der das Rennen übrigens wirklich trainigsmässig fuhr) Geduld beim Warten auf die Siegerehrung.

Nach dem Rennen







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