2RadChaoten.com Stories Rennrad Berichte 2009 Steelquarter in Schwanenstadt

6h Schwanenstadt

Am Sonntag stand also das erste Straßenrennen für zwei motivierte STEELQUARTER Mitglieder an. Warum ich (löschi) eigentlich zugesagt habe wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Nichts desto trotz fuhren Robert (bikebertl) und ich am Sonntag in der Früh nach Schwanenstadt.

Als wir dort ankamen, waren die 12 Stundenfahrer natürlich schon auf der Strecke. Was uns aber gleich auffiel war die Tatsache, dass außer ein paar Betreuer niemand das Rennen verfolgen wollte.

Die Anmeldung um 09:45 ging rasch und unkompliziert über die Bühne und wir hatten ganze 1 ½ Stunden um uns für das Rennen vorzubereiten. Bertl nutzte die Zeit auch um sich an jeder Stelle seines Körper mit einer dazugehörigen Creme zu beschmieren.

Um 12 Uhr ging es dann auch, zum Teil gut geölt, zum Start. Bis zum ersten Anstieg, wo sich auch einige Zuschauer platziert hatten und ordentlich Stimmung machten, blieb das Feld geschlossen. Nach der Abfahrt, welche sogar ohne bremsen gemeistert werden konnte, befanden wir uns zwischen zwei Packerl. Wir versuchten kurz an das vordere heranzufahren, schaften es aber leider nicht. Für ca. 1 ½ Stunden fuhren wir zu zweit und machten ordentlich Tempo. In dieser Zeit schauten auch Harry und Andi kurz bei uns vorbei und versuchten uns ins Verderben zu hetzen.

Nach 2 Stunden, mittlerweile fuhren wir in einer Gruppe bestehend aus 10 Fahrern, bekam Bertl plötzlich Probleme mit seinem linken Fuß und musste abreißen lassen. Ich konnte der Gruppe, eigentlich ohne Probleme folgen und das Tempo war auch moderat gewählt. Nach 3 Stunden Fahrzeit, kam jedoch von hinten die Spitzengruppe heran und das Tempo von dieser wurde leider aufgenommen. Dass mir das Tempo zu hoch war, war mir von Anfang an klar, ich versuchte jedoch bis zum Anstieg mit zu gehen und hoffte das an diesem sich "meine" Gruppe wieder formierte. Die Hoffnung wehrte nur kurz und ich war plötzlich alleine. Für ganze 2 ½ Stunden war ich ein wirklicher Solokämpfer und dank Manuel, der als Betreuer wirklich einen Super Job machte und sogar für einen deutschen Nachbarn die Betreuung übernahm, war an Aufgeben nicht zu denken. In der letzten halben Stunde fuhr ich dann gemeinsam mit einem 12 Stunden Fahrer Richtung Ziel. Kurz vor diesem kam es dann zum Wiedersehen mit Bertl und wir fuhren mit gleicher Rundenanzahl und fast gleicher Zeit ins Ziel.


Die Fahrer ..




.. der Betreuer :-)





Fazit

Für's erste Rennen gleich ein 6 Stundenrennen auszusuchen, zeigt einem auf jeden Fall die Grenzen auf und was man noch zu lernen bzw. zu trainieren hat.

 Ergebnisse



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