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Waidhofner Radmarathon 2009

Bereits zum dritten Mal nahmen Manuel (Wurzeljoe) und Gerald (obein) an diesem Marathon teil. Aufgrund großer Sprüche aus dem Vorjahr (Gerald: "Nächstes Jahr fahre ich in der Spitzengruppe durchs Ziel") und dem Debakel von der Postalm in der Vorwoche (ebenfalls Gerald) war der Druck groß.

Es galt 110 km und 1100 hm zu überwinden. Nach dem Start ging es kurz durch das Zentrum von Waidhofen, wobei sich das mit 255 anderen Startern als durchaus spannend gestaltete. Die nächsten 20 flachen Kilometer, auf denen das Feld geschlossen blieb, waren vom Kampf um eine Position im vorderen Bereich des Pelotons geprägt. Das funktionierte auch recht gut, und so konnten wir weit vorne, in den ersten kurzen, aber knackigen, Anstieg hineinfahren. Hier wurde ordentlich Tempo gemacht, Manuel konnte jedoch ohne Probleme mitfahren. Gerald hingegen musste hier schon ordentlich beißen, blieb jedoch an den letzten Ausläufern der Spitzengruppe hängen. Diese Gruppe bestand nun noch aus ca. 50 Fahrern, darunter auch unsere beiden Helden ;-). Somit war das erste Hindernis gemeistert und die Mission "Spitzengruppe" noch erfüllbar.


Die wilde Meute am Start ;-)


Spitzengruppe am Grestner Berg (Manuel verdeckt)


Gerald mit geringem Rückstand in der Verfolgergruppe

Nach der Abfahrt ging es wieder ein Stückchen flach dahin, wobei das Leberkäseteam (Gourmetfein Wels, mit 14 Fahrern am Start) das Tempo machte. Bald jedoch folgte der nächste Anstieg. Da die Strecke hier anders verlief als in den letzten Jahren, war es schwierig ihn einzuschätzen. Zuerst ging es nur mit geringer Steigung bergauf, doch dann wurde es steiler. Hier dachte Gerald, dass es klüger wäre sich die Kraft etwas einzuteilen und nahm Tempo heraus, in Erwartung, dass noch ein längerer Anstieg folgen würde. Kurze Zeit später stellte sich jedoch heraus, dass diese Annahme falsch war und der Anstieg schon wieder endete. Die Spitzengruppe war jedoch schon weg und auch nicht mehr sichtbar. Nichtsdestotrotz nahm Gerald mit 5 weiteren Nachzüglern die Verfolgung des Feldes auf, in der Hoffnung, dass es noch nicht so weit weg sein konnte. Es folgte ein langes Flachstück und das Feld kam auf den Geraden auch wieder in Sicht (ca. 500m Entfernung). Mit viel Mühe kam Gerald und mit seiner gut harmonierenden Gruppe sehr langsam näher. Es dauerte gut 20 Kilometer, um das Feld wieder einzuholen, da dieses nicht gerade langsam unterwegs war. Manuel war währenddessen die ganze Zeit im Feld mitgefahren. In der Zwischenzeit hatten sich auch schon drei Fahrer vom Feld abgesetzt.

Nun folgte das letzte Hindernis auf dem Weg zur Missionserfüllung, der Saurüssel. Das Tempo war nicht besonders hoch und beide Fahrer des SQ konnten ohne Problem mithalten. Jetzt ging es nur mehr die letzten ca. 25 Kilometer flach bzw. bergab ins Ziel. Je näher, dass Ziel kam umso mehr wurde attackiert. 10 Kilometer vor dem Ziel kam es leider noch zu einem Sturz von einigen Fahrern. Zum Glück waren weder Manuel noch Gerald in den Sturz verwickelt. Nach kurzer Attackenpause ging es munter weiter. Aufgrund das Gegenwindes und des hohen Tempos kam jedoch niemand weg. Daher kam es zum Schlusssprint der 39-köpfigen Gruppe auf der ansteigenden Zielgeraden. Hier konnte Manuel noch einen beachtlichen 12. Rang erreichen, Gerald kam als 31. ins Ziel. Auch wenn die 3 Ausreißer 1 Minute vorher ins Ziel kamen, kann man die Mission "Spitzengruppe" als erfüllt betrachten.

author: obein

Ergebnisse

1. Fiala Jan  2:41
2. Fischerlehner Martin  2:41
3. Hauser Patrick  2:41
....
12. Jung Manuel  2:42
31. Weigl Gerald  2:42

 Ergebnisliste (129 KByte)



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