2RadChaoten.com Club Sektion WQ Race Trondheim-Oslo Bildbericht


So trüb wie das Wetter war schlußendlich auch die Stimmung im Lager der 2RadChaoten.

Nachdem uns die Veranstalter in die 3. Startgruppe gesteckt haben, wurde uns nach wenigen Kilometern klar, daß wir bei diesem Schneckentempo wohl keine Chance auf den Sieg haben. So waren wir quasi in diesem 100 Mann großem Feld gefangen, denn die Aussichten bei Gegenwind, Regen und der langen Distanz zu dritt wegzufahren erscheinte uns eher unrealistisch.
Dennoch versuchten wir dann auf der langen Steigung unter der Führung von RAAM-Sieger Reinhard Hörmann Tempo zu machen und verabschiedeten uns vom Feld. Die oben genannten Gründe bewogen uns aber rasch wieder dazu, das Tempo zu drosseln und im Feld mitzurollen.

Nach rund 220 km kam es dann zu einem schrecklichen Unfall. Rund 20 bis 25 Fahrer schwenkten ohne große Vorwarnung auf die rechte Seite und bremsten, um zu Ihrer Verpflegungsstation zu gelangen. Einige Fahrer kommen zu Sturz, wobei ein 37-jähriger Teilnehmer versucht links auszuweichen und dabei gegen ein entgegenkommendes Auto frontal zusammenstößt. Wie wir im Nachinein auf der Styrkeproven-Homepage erfuhren, erlag der Norweger seinen schweren Verletzungen ...

Nach diesem Schock kam das Feld erst wieder langsam in Schwung und so wurden wir von einer später gestarteten Gruppe eingeholt, die für einen deutlich höheren Zug sorgte und auch fahrtechnisch deutlich besser waren als unsere vorangegangenen Mitstreiter.

So ging es dann ziemlich flott Richtung Lillehammer, bis nach ca. 320 km Reini das Rennen beendete. "Ich habe mich eigentlich sehr gut gefühlt. Da ich 1999 schon gefinisht habe und der Sieg für uns nicht mehr möglich war, fehlte mir die Motivation, um auch heuer das Ziel zu erreichen. Ich habe meine Arbeit getan, den Wind geschluckt und damit Buxi und Witti so gut es ging unterstützt".

Nach Lillehammer wurde dann endlich auch das Wetter besser und so konnten wir sogar im Sonnenschein einige Kilometer abspulen, wobei in der Ebene und Bergab ein schöner Zug gefahren wurde, aber bergauf sehr zurückhaltend. Das brachte Witti sogar ein dänisch-deutsches "Laaaaaaangsaaaam, Thomaaaas, Laaaaangsaaaam" ein, als er bergauf die Führungsarbeit verrichtete.

Schlußendlich erreichten Buxi und Witti nach rund 15 Stunden und 27 Minuten das Ziel, wobei sie den 124. und 125. Platz von rund 1.800 Startern belegten.

Das alles sollte aber wenige Tage später keine Rolle mehr spielen, als es bei der Heimfahrt in Deutschland zu einem schweren Verkehrsunfall unseres zweiten Betreuerautos kommt. Dabei wurde unser Freund Richard lebensgefährlich verletzt. Nach 2 Wochen Intensivstation befindet sich Richard nun Gott sei Dank auf dem langsamen Weg der Besserung.

Wir nehmen daher Abstand von unserer sonstigen lockeren Gestaltung des Bildberichts und lassen die Bilder sprechen.



















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