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WC Mountainbike-Orienteering

Dritter Platz für Michaela Gigon und 5. Platz für Tobias Breitschädel auf der Mittelstrecke in Rättvik, Schweden.
Dritter Platz für Michaela Gigon und 5. Platz für Tobias Breitschädel auf der Mittelstrecke in Rättvik, Schweden.

In Leksand, 20 km südlich von Rättvik in Schweden, wurde am Samstag, den 18. Juni 2011 das vierte Weltcuprennen dieser Saison als Mittelstrecke ausgetragen. Im Anschluss daran kämpften die Masters um WM-Medaillen auf der Mittelstrecke. Wurzelige Waldwege erinnerten die teilnehmenden Österreicher an das orientierungs- und biketechnisch anspruchsvolle Gelände in Faak in Kärnten. Detto das Wetter: Denn so wie meistens bei den Rennen in Faak, regnete es auch in Schweden - was die Aufgabe nicht gerade erleichterte. Einige Fahrer hatten außerdem mit Materialproblemen zu kämpfen; unter anderem hatte der Weltcup-Führende Däne Erik Skovgaard Knudsen einen Kettenriss und musste aufgeben.

Im Damenweltcuprennen startete Mitteldistanz-Weltmeisterin Michaela Gigon etwas zu langsam und wurde bald von der fahrerisch überlegenen Dänin Rikke Kornvig eingeholt. Diese beging aber beim Funkposten einen großen Fehler und verspielte so ihre Chancen auf einen Sieg. Gigon fuhr weiterhin ein solides Rennen mit ein paar kleineren Fehlern und erreichte den guten dritten Rang. Den obersten Platz am Stockerl holte sich die Weltcupführende Marika Hara aus Finnland, zwei Minuten vor der Schweizerin Christine Schaffner.
Gigon über ihr Rennen: "Es hat viel Spaß gemacht, in diesem anspruchsvollen Wald zu fahren. Für einen Sieg habe ich leider etwas zu viele Fehler gemacht, aber ohne Fehler war wohl kaum jemand unterwegs".
Sonja Reisinger-Zinkl erreichte den 17. Platz. Sie ist konditionell am aufsteigenden Ast, macht aber momentan noch etwas zu viele Fehler und hofft, bis zu WM im August voll fit zu werden.

Tobias Breitschädel fuhr nach dem verpatzten Weltcupauftakt in Ungarn wieder an der Weltspitze mit. Mit einem guten Rennen erreichte er den 5. Platz. Er holte Weltmeister Samuli Saarela ein, wählte zwar jeweils andere Routen als der Finne, kam bei den Posten aber immer wieder mit ihm zusammen.
Tobias Breischädel über sein Rennen: "Es war wichtig, sauber zu orientieren und nicht unbedingt Vollgas zu fahren, denn dafür war es technisch zu anspruchsvoll. Der tiefe Boden ging an die Substanz. Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden."
Die übrigen Herren kosteten die lässigen Singletrails etwas zu sehr aus und hoffen auf bessere Ergebnisse auf der Langstrecke ...

Mehr Infos zum MTB-Orienteering auf der Homepage von MTBO-Austria


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